Reisebüro-Indochina: Daacke

Myanmar, meine private Urlaubsreise

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Yangon Die Handelsmetropole punktet mit alten Kolonialhäusern, bunten Märkten und schönen Hotels. Wir wohnen im Hotel Excelsior,  super zentral im Eastern District von  Yangon und einen Katzensprung von der Sule Pagoda und  dem  Yangon River entfernt. Das Boutique Hotel befindet sich im ehemaligen Hauptquartier der Steel Brothers Company und verzaubert mit Parkettböden aus geräucherter Eiche, handgefertigten Vintage-Möbeln und wunderschönen, geräumigen Zimmer. Direkt vor der Haustür befinden sich kleine Teehäuser,  wo die Burmesen bis tief in die Nacht auf Mini-Hocker zusammenkauern und Tee trinken. Wir schlendern über die Märkte und stoßen auf eine Hochzeitsgesellschaft, von denen wir sofort zum Essen eingeladen werden. Am Abend besuchen wir die berühmte Schwedagon Pagode, die trotz Regen und Bambus Gerüst einfach umwerfend schön ist!

Bagan  Nach einem kurzen Flug landen wir in Nyaung U, den Flughafen von Bagan. Wir besuchen den Ananda Tempel  und die Schwezigon Pagode und verbringen den Nachmittag mit Fahrradfahren und einem Ausflug mit dem Pferdewagen durch die herrlichen Tempellandschaften.  Am nächsten Tag besuchen wir den Nyaung Oo Morning Market und fahren mit dem Boot über den Ayeyarwaddy zum abgelegenen Kyauk Gu  U Min Tempel. Auf der Rückfahrt halten wir auf einer Sandbank und geniessen den Sonnenuntergang bei einem Cocktail und etwas Fingerfood.

Mandalay Am frühen Morgen werden wir zum Jetty gebracht und fahren mit dem Boot nach Mandalay (11 Stunden). Wir geniessen das bunte Treiben auf dem Fluss und das leckere Frühstück und Mittagessen, dass am sonnigen Deck serviert wird. Wir entdecken in Mandalay die alten Königstädten Ava und Amarapura, besuchen das wunderschöne Holzkloster von Bagaya und natürlich die legendären U Bein Brücke, die bei Sonnenuntergang tatsächlich einmalig schön ist. Unsere Führerin Muh Muh überrascht uns mit drinks auf unserem Ruderboot und so gleiten wir beseelt den Sonnenuntergang entgegen…

Wir setzen mit der Fähre über den Ayeyarwaddy rüber nach Mingun, besuchen den Mahamuni Pagode und wohnen zahlreichen Prozessionen und Tempelfesten bei. Wir bestaunen die hübschen Frauen und Kinder, die ihre Gesichter wunderschön mit Tanaka Paste bemalen (Sonnenschutz und angeblich gut für die Haut) und treffen zahlreiche Mönche und Novizen. Muh Muh sorgt fürs leibliche Wohl. Mittags kehren wir in nette, kleine Restaurants ein,  wo wir im Schutze eines Sonnenschirms die köstliche burmesische Küche kennen lernen.

Pindaya und Kalaw Am frühen Morgen werden wir von unserem Guide Tharhtwe abgeholt und fahren ins Shan Gebirge, wo wir zunächst die Höhlen von Pindaya besuchen. Tausende von großen und kleinen Buddha Statuen haben hier einen Platz gefunden. Wir genießen die Fahrt durch die schöne Landschaft und machen Pause auf einer Kaffeeplantage, wo wir einen wirklich hervorragenden Cappuccino trinken. Der Kaffeeanbau ist eine Alternative zum Schlafmohn, der im Grenzgebiet von Laos, Thailand und Myanmar angebaut und zu Opium verarbeitet wird. In Kalaw, einer ehemaligen britischen Hill Station, übernachten wir in einer Villa aus der Kolonialzeit. Nach dem Frühstück schlendern wir über die Eisenbahngleise zum kleinen Bahnhof und besuchen den Markt. Dann werden wir in Saung Khar unserem Trekking Guide überlassen und dann wandern wir mit kleinem Gepäck durch die hügelige Landschaft des Shan Staates.

Trekking von Saung Khar nach Tharyar Gone  mit Übernachtung im Privathaus eines Bauers  Unser Koch, ein liebenswerter junger Mann, der mit seinem Mofa voraus fährt, kocht  im Haus des Dorfältesten in einem winzigen Dorf ein zauberhaftes Mittagessen für uns. Wir essen gemeinsam mit dem Dorfältesten und unseren beiden Begleiter und machen im Anschluss alle ein Nickerchen auf dem Holzfußboden. Wir erwachen erquickt und weiter geht es, Hügel hoch, Hügel runter, bis wir kurz vor Sonnenuntergang ziemlich erschöpft unsere Übernachtungsstätte erreichen. Die Mutter der Familie kocht bereits das Abendessen auf dem offenen Feuer in der Küche und gegen neun Uhr schlafen wir bei Kerzenschein im schönsten Zimmer des Hauses ein. Um 6 Uhr klingelt der Wecker und nach einem nahrhaften Frühstück starten wir Richtung Inle See.  Wir treffen junge Mönche, trinken Tee in einem winzigen Dorf und beobachten die Männer und Frauen bei der Ernte. Fast jeder hier hütet Schweine, Hühner und Kühe, erntet Mais, Bohnen und Reis. Hier wird wie vor 100 Jahren gearbeitet!

Inle Erschöpft, aber glücklich erreichen wir am Nachmittag ein kleines Kloster am Inle See, wo unser Koch eine super Mahlzeit für uns vorbereitet hat. Mit Blick auf dem See genießen wir die Ruhe, die Rast und das Essen und steigen – nachdem wir uns von unseren Begleiter verabschiedet haben – in ein  Longtail Boot, welches uns in rasender Geschwindigkeit zu unserem Hotel auf der Nordseite des Sees fährt. Im wunderschönen Sanctum Inle sinken wir auf die Liegen am Pool und bewundern den sagenhaften Sonnenuntergang über den Inle See.

Inle und Indein Nach einem wirklich ausgezeichneten Frühstück im Sanctum Inle wartet Tharhtwe bereits in der Lobby und wir starten mit unserem Sightseeing Programm auf dem See. Wir  besuchen den Morgenmarkt und den Phung Daw oo Pagode und im schwimmenden Dorf Inpawkhone beobachten wir, wie die Frauen Lotusseide weben und Cheroots (große Zigarren) rollen. Nach einem Lunch bei einer einheimischen Familie besuchen wir das Pa-oh dorf von Indein und wandern durch den Pagoden Wald von Alaung Sitthou. Das Licht am Inle See ist wunderschön und der See versprüht am Abend einen wunderbaren Zauber…

Ngapali und Maung Shwe Nach einem kurzen Flug von Heho nach Thandwe ist es nur noch einen Katzensprung nach Ngapali, wo wir im „Art of Sand Hotel“  3 erholsame Tage am Strand verbringen. Wir geniessen das Meer, die schönen Sonnenuntergänge und vor allem den Bootsausflug zur Insel Maung Shwe.  In einem kleinen Fischerdorf auf einer abgelegenen Insel im Rakkhine State wurde eine Bibliothek und eine kleine Schule gegründet, die es den Kindern aus dem Dorf ermöglicht, Englisch zu lernen und so später eine Arbeit im Tourismus zu finden. Wir besuchen das Kloster und die Schule und sind im Anschluss zum Mittagessen bei einer einheimischen Familie eingeladen. Das Essen ist köstlich, die Unterhaltung anregend und die Insel paradiesisch. Ein schöner Absschied von einer traumhaften Urlaubsreise!

Nienke Dopke-Vis im November 2018.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]